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Geländesport Jawa 250/350
Die Motoren sind im Prinzip genommen gleich wie die in Tourenmaschinen. Die hohe Leistung und andauernde Belastung des Motors bedurften die Anwendung eines Aluminiumzylinders mit Laufbüchse. er Zylinder sowie der Zylinderkopf mit speziell geformtem Verbrennungsraum sind mit breiten Kühlrippen versehen. Bei den Modellen 1961 wurde die Leistung des Motors 250 ccm von 15,5 PS auf 17 PS erhöht-, der Dreihundertfünfziger-Motor erreichte 19 PS . Das Getriebe ist viergängig, Die Übersetzungen sind den Anforderungen der Geländefahrten nach abgestuft - der erste Gang ist niedrig, so dass die Maschine selbst steile Auffahrten leicht bewältigt, der vierte Gang ist wieder genügend hoch, damit das Motorrad auch auf guten Strassen recht schnell ist. Die Jawa Geländesportmaschinen sind mit einer Batterie-Zündlichtanlage ausgestattet und mit doppeltem Zündkreis versehen, so dass der Fahrer im Falle einer Störung an der Zündspule, am Zündkabel oder an der Zündkerze den zweiten Zündkreis benützen kann, ohne sich mit der Beseitigung des Defektes aufhalten zu müssen. Der Motor ist mit einem Wirksamen Ansaug- und Auspuffdämpfer versehen. Der Ansaugdämpfer enthält auch den Luftfilter. Die Auspufftöpfe sind schräg noch oben geführt, damit sie bei einer Fahrt in steinigem Gelände nicht beschädigt werden. Die primäre Kraftübertragung vom Motor auf die Kupplung erfolgt durch eine Duplex- Kette. Die Kupplung wird ähnlich wie bei den Tourenmaschinen beim Schalten selbsttätig ausgerückt. Die Sekundärkette ist vollkommen verkapselt. Der Rahmen unterscheidet sich nicht vom Tourenrahmen, er ist jedoch für den Einbau von Rädern größerer Abmessungen angepasst. Die Radabfederung besorgt vorne eine Teleskopgabel, rückwärts eine Schwinge. Für die Räder wurde vorne die Größe 21", hinten 19" gewählt. Beide Räder sind mit Stahlfelgen und Bremsen mit einem Durchmesser von 160 mm versehen. Die Kotflügel sind schmal, damit sie nicht mit Kot verstopft werden. Der mittlere Motorradteil ist mit Blechabdeckungen verkleidet, in denen sich zwei geräumige Kästen für die Batterie und das Werkzeug befinden
Quelle Zeitschrift "Motokov"
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